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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Die Umstellung der deutschen Finanzpolitik auf konjunkturfördernde Ausgaben sorgt für vorsichtigen Optimismus hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten Europas für 2026, obwohl die aktuelle Stimmung in der Wirtschaft auf einem Tiefstand ist. Die Europäische Zentralbank prognostiziert ein solides Wachstum, wobei die Lockerung der Finanzpolitik die Eurozone ankurbeln dürfte, während Herausforderungen durch Handelsspannungen mit den USA, Konkurrenz aus China und geopolitische Risiken bestehen bleiben.
Der Artikel analysiert das Wiederaufleben des Neomerkantilismus im globalen Handel und hebt dabei Chinas Rekordhandelsüberschuss von 1,2 Billionen US-Dollar sowie die protektionistische Zollpolitik der Trump-Regierung hervor. Er untersucht, wie dieser Nullsummenansatz, der an den Merkantilismus des 17. und 18. Jahrhunderts erinnert, internationale Spannungen hervorruft und zu einer Fragmentierung der Weltwirtschaft führen könnte. Der Artikel warnt davor, dass der Neomerkantilismus ohne umsichtiges Management zu einem größeren Konflikt eskalieren könnte, und schlägt vor, dass multilaterale Abkommen ähnlich den Handelsrahmenwerken nach dem Zweiten Weltkrieg eine Lösung bieten könnten.
Der aggressive Druck von Präsident Trump auf die Federal Reserve, die Zinsen zu senken, bedroht die Unabhängigkeit der Zentralbank und könnte zu einer höheren Inflation, einem geringeren Vertrauen der Anleger in US-Staatsanleihen, einem weiteren Anstieg des Goldpreises und einer steigenden Staatsverschuldung führen. Experten warnen, dass politische Einmischung die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik untergraben und Anleger zu alternativen sicheren Häfen wie Gold treiben könnte.
Der Artikel bietet einen wöchentlichen Ausblick auf wichtige Unternehmensereignisse und Gewinnbekanntgaben von Schweizer Unternehmen, darunter Belimo, Swatch Group, Barry Callebaut und andere. Er beleuchtet die erwarteten Umsatzberichte, Gewinnmargen und Markterwartungen, wobei die Stimmung bei den verschiedenen Unternehmen gemischt ist und von positiven Wachstumsprognosen bis zu erwarteten Rückgängen reicht.
Die asiatischen Finanzmärkte reagierten gemischt auf Trumps Ankündigung neuer Zölle für einige EU-Länder und Großbritannien. Der japanische Nikkei 225 verlor aufgrund der innenpolitischen Unsicherheit und der globalen Handelsproblematik über 1 %. Während einige Märkte wie der chinesische Shanghai Composite zulegten, verzeichneten andere wie der Hang Seng in Hongkong und der ASX200 in Australien moderate Verluste. Japan sah sich zusätzlichem Druck durch vorgezogene Parlamentswahlen und steigende Anleiherenditen ausgesetzt, während der Yen angesichts der globalen Unsicherheit an Wert gewann. Bei den Rohstoffen gab es nur begrenzte Bewegungen mit geringfügigen Zuwächsen bei den Öl-, Gold- und Silberpreisen.
China hat sein BIP-Wachstumsziel von 5 % für 2025 erreicht, was in erster Linie auf die starke Exportleistung zurückzuführen ist, die die schwachen inländischen Investitionen und den schwachen Konsum ausgeglichen hat. Während sich das Wachstum im vierten Quartal verlangsamte, trieben die Exporte die Wirtschaft trotz zunehmender wirtschaftlicher Herausforderungen und anhaltender Handelsspannungen dazu an, das Jahresziel der Regierung zu erreichen.
China hat sein Wachstumsziel von 5 % für 2025 trotz einer Verlangsamung auf 4,5 % im letzten Quartal erreicht, was das schwächste Quartalswachstum seit dem Ende der COVID-Lockdowns darstellt. Während starke Exporte die Wirtschaft stützten, bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich struktureller Probleme wie schwacher Binnennachfrage, angespanntem Arbeitsmarkt, fallenden Immobilienpreisen und hoher Verschuldung der lokalen Regierungen. Ökonomen gehen davon aus, dass sich das Muster des verlangsamten Wachstums im Jahr 2026 fortsetzen wird, mit Prognosen zwischen 4,4 % und 4,8 %.
Der Artikel befasst sich mit der bevorstehenden Wahl des Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank, wobei der finnische Zentralbankchef Olli Rehn als Favorit unter sechs Bewerbern gilt. Der Entscheidungsprozess wird unter Einbeziehung der Finanzminister der Eurozone durchgeführt, wobei nationale Interessen, fachliche Kompetenz und die proportionale Vertretung der Mitgliedstaaten berücksichtigt werden. Die endgültige Ernennung soll auf dem EU-Gipfel im März erfolgen.
Chinas Wirtschaft wuchs im vierten Quartal so langsam wie seit fast drei Jahren nicht mehr, wobei das BIP um 4,5 % stieg, da die Konsumausgaben trotz der Ziele der Regierung für 2025 hinter den Erwartungen zurückblieben.
Chinas Wirtschaft wuchs im vierten Quartal 2025 langsamer, erreichte aber dennoch das Jahresziel der Regierung von rund 5 % Wachstum, wobei starke Exporte die schwachen inländischen Investitionen und den schwachen Konsum ausglichen. Der Artikel beleuchtet die gemischte Entwicklung und die sich abzeichnenden Herausforderungen für Chinas Wirtschaft zu Beginn des Jahres 2026.

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